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Jusos Speyer

“Still ruht der See...”

Pressemitteilung

Es gibt immer noch kein Schulverkehrskonzept für die Speyerer Schulen. Dieses jahrelange Versäumnis muss endlich bereinigt werden. Für Eltern stellt sich - neben der Wahl einer geeigneten Schule - die Frage: Wie kommt mein Kind in die Schule? Es müssen Lösungen gefunden werden, hierfür ist ein Verkehrskonzept „Rund um die Speyerer Schulen“ unabdingbar, welches sowohl die Bedürfnisse der Eltern und ihrer Kinder, als auch die Interessen der Anwohner berücksichtigt.

Im Fokus muss aus Sicht der Jusos die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen stehen. Deshalb darf es nicht sein, dass die Gefährdung der Verkehrssicherheit von Kindern und Jugendlichen, die Ihren Schulweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad meistern, ignoriert wird. Insbesondere müssen die Brennpunkte durch erhöhte Verkehrsbelastung wie parkende Autos oder abholende Eltern entschärft werden, etwa durch so genannte „Abholerflächen“.

Die dringende Notwendigkeit zeigt auch die Aktion des Schulelternbeirates sowie der Schülerinnen und Schüler der Woogbachschule, die mit Plakaten auf die gefährlichen Zustände an Ihrer Schule aufmerksam machten (siehe Rheinpfalz vom 25. Oktober 2012).

Die Jusos Speyer haben bereits in einer Pressemitteilung vom April 2012 dazu aufgefordert, endlich zu handeln. Dazu fordern wir die Verwaltung nun erneut auf. Es darf bei diesem dringenden Thema keinen weiteren Aufschub geben!

Immerhin stammt der entsprechende Antrag der SPD-Fraktion im Speyerer Stadtrat vom 13. April 2010, im Oktober 2010 wurde eine entsprechende Anfrage eingereicht. Diese wurde bis heute nicht beantwortet, sondern wie fast alle anderen Verkehrsprobleme in den Verkehrsentwicklungsplan (VEP) verwiesen. In der Stadtratssitzung am 23. August 2012 wurde bei der Beratung der VEP-Planungen offenbart, dass “das Schulwegekonzept nicht im Rahmen des VEP behandelt wurde. Um diesen nicht unnötig aufzublähen, wurden lediglich einzelne Konfliktpunkte aufgenommen.“ Ein Gesamtkonzept zur Schulverkehrsplanung soll demnach nicht entwickelt werden. Dies ist für die Schulstadt Speyer kein akzeptabler Zustand.