Nachrichten zum Thema Aktuell

Stellungnahme zu Meinungsbeitrag in DIE RHEINPFALZ

Der veröffentlichte Meinungsbeitrag von Christian Berger mit dem Titel „Jugend mit Scheibe vorm Kopf“ zum dazugehörigen Artikel „Mehr wilder Müll in der Pandemie“ in der Ausgabe der Speyerer Rundschau vom 01. März 2022 kann meines Erachtens in dieser Form nicht stehengelassen werden.

Die Vermüllung der Landschaft, die nach städtischen Berichten durch die Pandemie zugenommen haben soll, alleine der Jugend in die Schuhe zu schieben, finde ich als junger Erwachsener eine Frechheit. Wir brauchen nicht zu meinen, dass die große Mehrheit der Erwachsenen und Älteren in unserer Gesellschaft so tugendhaft lebt, wie man hier meint. Es gibt quer durch die Altersschichten hindurch tugendhafte sowie tugendlose Menschen. Das hat zunächst einmal nichts mit dem Alter zu tun.

Es gibt auch genügend erwachsene Menschen, die ihren Müll in die Landschaft werfen und denen die Folgen für die Umwelt völlig egal zu sein scheinen. Alleine auf der Jugend wegen verstärktem Müll herumzuhacken, entspricht einfach nicht der Realität in Deutschland.

Auch ich sehe in Teilen unserer Gesellschaft einen Verfall von Werten und Tugenden. Manche Tugenden der Vergangenheit sind verschwunden und neue Tugenden kamen hinzu. Es aber hinzustellen, als hätte dies erst bei den jungen Menschen in unserem Land angefangen, entspricht nicht der Wirklichkeit. Wenn man den Verfall der Tugenden bei der Jugend ankreidet, hat man eine Stufe höher anzusetzen – nämlich bei den Eltern.

In meiner Kindheit wurde ich erzogen, dass man keinen Müll in die Landschaft wirft. Wenn man mal eine Brezel oder ein Eis im Becher bekommen hat, hieß es: „Das wirft man nicht einfach irgendwo hin, sondern behält es, bis der nächste Mülleimer in Sicht ist.“ Das hat etwas mit Erziehung zu tun und wenn die Eltern dies ihren Kindern nicht beigebracht haben, müssen wir noch früher ansetzen, und zwar bei den Großeltern.

Selbstverständlich kann und sollte jeder junge Mensch unabhängig von seinem Elternhaus wissen, dass man keinen Müll auf den Boden wirft. „Das gehört sich nicht“, hätte man früher gesagt und man sollte es wieder verstärkt sagen. Die Menschen auf unserer Welt sind von der Umgebung, in der sie großgeworden sind, geprägt worden. Wenn schon die Eltern den Müll einfach irgendwo hinwerfen, woher soll es das Kind besser wissen.

Wir sollten gemeinsam, unabhängig von der Altersgruppe, keinen Müll einfach auf den Boden werfen, sondern Mülleimer benutzen und wenn es nicht anders geht, den Müll so lange bei uns behalten, bis wir ihn ordnungsgemäß entsorgen können. Uns wurde nur eine Welt geschenkt und wir sind verdammt nochmal dazu verpflichtet, sie wertzuschätzen und mit Respekt zu behandeln.

Das sei zum Abschluss noch erlaubt: „Fragt sich wer die Vorbilder der Jugend sind? Bestimmte Deutsch-Rapper vielleicht?“, wurde in dem Meinungsbeitrag gefragt. Es gab mal Zeiten, da waren die Eltern Vorbilder unserer Jugend. Ohne mir anmaßen sagen zu wollen, dass dies in Teilen heute nicht mehr so ist, müssen sich jene Menschen, die Kinder auf diese Welt setzen, im Klaren sein, dass sie eine Vorbildfunktion haben. Sie prägen ihr Kind und das sollten Eltern niemals vergessen.

Ob Deutsch-Rapper die Vorbilder der Jugend in Deutschland sind, lasse ich mal dahingestellt. Obwohl sicherlich viele junge Menschen gerne teure Autos fahren würden und sich auch der Sprache, die in diesen Liedern vorkommen, gerne bedienen. Auch wenn ich mit 22 Lebensjahren nicht mehr zur eigentlichen Jugend gehöre, kann ich sagen, dass ich mit Deutsch-Rap nicht viel anfangen kann. Ich höre lieber Popmusik, K-Pop, Oldies oder Country-Musik.

Ich bin sicherlich in manchen Bereichen kein „typischer“ junger Erwachsener, aber es zeigt doch die Vielfalt unserer Altersgruppe. Wir sind nicht alle gleich und das würde ich auch niemals Erwachsenen oder unseren älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern unterstellen.

Trotz aller Probleme in unserer Gesellschaft, sollten wir optimistisch in die Zukunft blicken; auch wenn es in diesen Tagen schwierig ist. Die Eltern und Großeltern sollten nicht nur das Materielle als Erbe an ihre Kinder sehen, sondern durch ihre Erziehung und Prägung hinterlassen sie ihr Kind als Erbe auf dieser Welt. Wenn wir uns gemeinsam anstrengen, Fehler der Vergangenheit und Gegenwart erkennen und alle etwas vorbildlicher verhalten, liegt bald kein Müll mehr in der Landschaft. Davon bin ich überzeugt und es lässt mich hoffnungsvoll in die Zukunft blicken.

Statement zur Wahl in den USA

Wir gratulieren dem neuen President-elect und seinem Team! Wir wünschen Joe Biden und seiner Vizepräsidentin Kamala Harris viel Kraft und Energie für die anstehenden Aufgaben. Es gilt ein gespaltenes Land zu einen und endlich die Pandemiebekämpfung zu beginnen. Es sind bereits zu viele unserer amerikanischen Freunde gestorben.

Wir erhoffen uns durch Joe Biden eine bessere transatlantische Beziehung und ein Miteinander auf Augenhöhe in freundschaftlicher Atmosphäre.  "Es ist ein großartiger Tag für die USA, das transatlantische Bündnis und die ganze Welt. Endlich gibt es wieder ein progressives Team an der Spitze der Exekutive in den Vereinigten Staaten von Amerika. Ich blicke voller Hoffnung und Zuversicht auf die neue Administration, die ab dem 20.01.2021 im Weißen Haus regieren wird", so Noah H. Claus, Vorsitzender der Jusos Stadtverband Speyer. 

Zum amtierenden Präsidenten Donald J. Trump verlieren wir an dieser Stelle keine großen Worte. In einer Niederlage zeigt sich bekanntlich die wahre Größe.

Jusos Speyer schließen sich Meinung der Oberbürgermeisterin an

Die Jusos Stadtverband Speyer schließen sich der Meinung von Oberbürgermeisterin Seiler an, die gestern auf der Homepage der Stadt Speyer veröffentlicht wurde. „Die Anpassung der Maßnahmen an das Infektionsgeschehen vor Ort und das somit verbesserte Verständnis der Maßnahmen in den jeweiligen Städten und Gemeinden hätte bei der großen Mehrheit der Mitbürgerinnen und Mitbürger für mehr Akzeptanz gesorgt. Nur die Akzeptanz und das Verständnis der Maßnahmen sorgen dafür, dass die Maßnahmen mit Herz und Verstand vor Ort umgesetzt werden“, so Noah H. Claus, Vorsitzender der Jusos Stadtverband Speyer.

Die Maßnahmen sind für uns alle anstrengend. Besonders die gastronomischen und die kulturellen Einrichtungen trifft es durch die neuen Maßnahmen hart. Deshalb sind wir alle gefragt sie zu unterstützen und wir als Jusos freuen uns schon auf ein leckeres bestelltes Essen während unserem nächsten digitalen Treffen.

SPD und Jusos Speyer reaktivieren Lieferdienst

Die SPD und die Jusos im Stadtverband Speyer reaktivieren den Lieferdienst für Lebensmittel für die Speyererinnen und Speyerer, die laut Robert-Koch-Institut Teil der Risikogruppe sind sowie sich in Quarantäne befinden. 

Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten setzen damit ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen, für die eine Infizierung weitreichende Konsequenzen hätte und würden sich um weitere Unterstützung freuen. Für die Organisation zeichnet sich Noah H. Claus, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Speyer West und Erlich sowie der Jusos Stadtverband Speyer, verantwortlich.

„Es ist in diesen besonderen Zeiten wichtig ein Zeichen für Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu setzen. Dies bekräftigen wir erneut und möchten all jenen helfen, die Teil der Risikogruppe sind oder sich in Quarantäne befinden. „Speyer hält zusammen“ war und ist das gebotene Motto in dieser Zeit. Wir als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten predigen dies nicht nur, sondern wir handeln auch danach“, so Claus.

Der Lieferdienst ist unter der Handynummer 0176 270 642 86 oder der E-Mail-Adresse noah.claus@spd-speyer.de erreichbar. Weitere Schritte werden den Hilfesuchenden sowie den Helferinnen und Helfern über das Handy oder per E-Mail erklärt.

Wer mithelfen möchte, ist herzlichst dazu eingeladen, sich unter den genannten Kontaktdaten zu melden. Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten freuen sich über jede Unterstützung!

Jusos Speyer gratulieren JuLis Speyer zu ihrer Gründung

Der Vorsitzender der Jusos Speyer, Noah H. Claus, gratulierte den Jungen Liberalen im Namen der SPD Speyer sowie der Jusos Stadtverband Speyer zu ihrer Gründung und den gewählten Vorstandsmitgliedern. Die Jusos Speyer wünschen den JuLis viel Kraft, Ideen und Mut für ihre Arbeit und freuen sich, dass es jetzt auch eine Jugendorganisation der FDP für Jugendliche & junge Erwachsene mit liberalen Grundsätzen und Ansichten gibt, welche Speyer mitgestalten möchten. 

„Wir freuen uns sowohl auf die bilaterale Zusammenarbeit als auch auf die Zusammenarbeit mit den JuLis im Ring Demokratischer Jugend (RDJ)“, sagte Claus.

Facebook

 

Twitter